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Michael Putsch wurde in Philadelphia
geboren. Nach Beendigung der Highschool studierte er Gesang am Oberlin
Conservatory, der renommierten Manhattan School of Music in New York,
weitere Studien erfolgten in Wien. Seine Lehrer waren Richard Barrett,
John Alexander (Metropolitan Opera), der Tenor William Johns und Walter
Moore (Wien). Michael war Finalist in der Metropolitan Competition. 1992
erhielt er einen Preis beim Internationalen Belvedere Wettbewerb in Wien.
An der New York City Opera debütierte er mit der Rolle
des Grafen Almaviva in Rossinis Barbiere die Siviglia. 1991 ging er nach Europa,
wo er mit dem Royal Philharmonic Orchestra London eine Tournee durch
Deutschland unternahm. 1991 – 1996 folgte ein erstes Festengagement
am Stadttheater Bremerhaven.. Dort sang er mit
großem Erfolg die Rolle des Rodolfo in La Boheme, Jim Mahoney in
Mahagonny sowie die Titelrolle des Werther. Gastspiele führten ihn unter
anderem an die Komische Oper Berlin. 1993 bekam er einen Vertrag an der
Kammeroper Wien.
1996 folgte sein Engagement am Staatstheater Schwerin
als lyrico-spinto Tenor mit Rollen wie Pinkerton und Faust. Das Theater
Heidelberg bot ihm 2001 die Chance, seine Begabung zum jugendlichen
Helden- und Spintotenor sorgfältig zu entwickeln. Dort
sang er unter anderem den Max, Cavaradossi und Tannhäuser.
Herr Putsch arbeitete von 2005-2011 freischaffend und hatte mehrere Erfolge in Österreich, Italien, Frankreich und Deutschland. In 2010 sang er Wagner's Lohengrin am Theater Regensburg. Es folgten Bacchus in Ariadne auf
Naxos, sowie Don Jose in Carmen und Fritz in Franz Schreker’s Der
Ferne Klang
am Staatstheater Nürnberg. Als festes Ensemble-Mitglied in Nürnberg sang er den Walter von Stolzing in Wagner's Die Meistersinger von Nürnberg, Erik in Der Fliegende Holländer, sowie Albert Gregor in Leos Janecek's Vec Makropulos. Er wurde eingeladen im Sommer 2012 die Titelrolle in Wagners Tannhäuser beim nationalen Opernfestival in Peking, China, zu singen. Michael Putsch ist auch als Konzertsolist tätig (Verdi: Requiem, Bruckner: Te Deum, etc.).
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